Menü x2000 – Kochinspiration wanted

Das liebe Kochen. Ich kann ein Lied davon singen. Und obwohl ich nicht singen kann, kann ich das noch immer besser als kochen. Irgendwie hat die Schulküche bei mir versagt und danach hatte ich immer genug Geld um mich mit Restaurantbesuchen über Wasser zu halten oder einfach mit Joghurt.

Liebe geht durch den Magen

Nun wohnt ja bekanntlich ein Kind bei mir und das hat (manchmal) Hunger. Es heisst: «Liebe geht durch den Magen» und so langsam bekomme ich schon etwas Angst, dass mein Kind sich hier etwas zurückgesetzt fühlt. Sie wird öfters mit Teigis abgespeist als mir lieb ist. Zudem wird es mir auch langweilig, in der Endlosschlaufe zu kochen. Und gemeinsam kochen würde ja ebenfalls Spass machen. Viele Gründe also, sich diesem kochen ernsthaft zu nähern. Fact ist, dass wir ausser am Wochenende kaum wirklich Zeit haben zu kochen. Nach Hause kommen bis Schlafenszeit 2h inkl. umziehen, vorlesen, Zähne putzen, pipapo. Und da meine Kleine nun wirklich noch ein paar Kilo vertragen könnte, reicht nur Brotzeit nicht, obwohl sie Mittags gut und gerne isst. So kann es auf jeden Fall nicht weiter gehen.

Was koche ich heute?

Danke, ja ich kenne das Buch «Unser Menü 1» von Nadja Zimmermann wie viele andere Kochbücher, aber irgendwie geht es mit meinen Kochkünsten trotzdem nicht vorwärts. Es ist der 5. Januar und vielleicht könnte es sein, dass ich mir etwas vorgenommen hab für dieses Jahr. Und ihr dürft mir – wenn ihr wollt – gerne dabei helfen.

Koch-Inspiration gesucht!

Was zaubert ihr auf den Herd, wenn es schon wieder mal schnell (max. ca. 20′) gehen muss? Ich suche nach Ideen und Abwechslungen. Ihr braucht keine langen Rezepte posten oder schicken (dürft ihr natürlich gerne) sondern nur das Gericht und warum ihr das gerne macht. Gerne auch ausländische Menüs (Menü Të Bëftëm Mirë!, Buon Appetito, Velbekomme, iidatakimas, Eet smakelijk, apetite bom,  selamat makan, Buen provecho, afiyet olsun, Charoschi Appetit, bon appetit….)

Zudem interessiert es mich von den Menschen die gerne kochen zu erfahren, was sie am kochen am meisten schätzen. Und von denen die Kinder haben, wie sie damit umgehen, dass täglich 1 – 2 Mahlzeiten auf dem Tisch stehen müssen. Ich finde das alleine schon ziemlich anstrengend.

Ich bin gespannt auf eure Rückmeldungen und werde sicher wieder darüber berichten wie es um meine Fortschritte steht.

Mein Jahr 2014 in Musik.

Musik kommt um zu bleiben. Musik begleitet mich. Täglich. So hat jedes Jahr auch seinen eigenen Klang. Viele Lieder erinnern mich an eine Zeit, ein Gefühl und manche Songs begleiten mich sehr lange.

Das Premium Abo bei Spotify ist mit Abstand das Beste was ich mir seit 2013 leiste. Täglich höre ich mich durch meine Lieblingslisten im Bus, Zug zur Arbeit, zu meinen Liebsten und Zuhause auf meiner Sonos (die beste Anschaffung 2014 by the way). Egal ob alter, neuer, lauter, leiser, spannender, anstrengender Sound. Von Pop über Jazz, HipHop, House, Lounge über Indie oder R&B. Immer wieder entdecke ich neue Songs, stolpere über Goodies oder suche nach Songs die ich im Radio oder TV höre und die in mir etwas bewegen. Manchmal ist es ein Text der passt, manchmal auch nur der Sound der ins Ohr geht.

Songs 2014 #happyme

Die Songs sind Teile meines Lebens und natürlich auch meines Jahres. Die Spotify-Liste ist sozusagen mein Jahr 2014 und wird mich noch lange daran erinnern, was für schöne, aufregende, anstrengende, liebevolle, freundschaftliche, sonnige, fröhliche, traurige und aufwühlende Momente ich in diesem Jahr mit und um Menschen die ich liebe erlebt habe.

Supremacy von Muse ist eine Hommage ans 2013 in welchem die Band für mich viel veränderte. Stay Alive mein Start ins 2014. Mit You&Me bin ich nach Berlin geflogen. Magic und R U mine im Herzen. Recess für wütende Stunden. Waves, Easy, Feeling good und Breezblocks brachten mich über den Sommer. One, Shouda, Everything is everything begleiteten mich oft in den Schlaf. It’s my Birthday am 16.10. der Top-Hit.Tenerife Sea weckte Bedürfnisse. Iron Sky ging tief, genau so wie Fixit seit Jahren. Dies nur ein kleiner Auszug….

Der letze Song auf der Liste von Cat Stevens habe ich heute in einer Serie gehört und ich hoffe darauf, im 2015 noch etwas mehr nach diesen Zeilen zu leben und zu träumen.

 If you want to sing out, sing out – Cat Stevens

Well, if you want to sing out, sing out
And if you want to be free, be free
‚Cos there’s a million things to be
You know that there are

And if you want to live high, live high
And if you want to live low, live low
‚Cos there’s a million ways to go
You know that there are

You can do what you want
The opportunity’s on
And if you find a new way
You can do it today
You can make it all true
And you can make it undo
You see, ah ah ah
It’s easy, ah ah ah
You only need to know

Well, if you want to say yes, say yes
And if you want to say no, say no
‚Cos there’s a million ways to go
You know that there are

And if you want to be me, be me
And if you want to be you, be you
‚Cos there’s a million things to do
You know that there are

Happy New Year an euch alle!

[lightgrey_box] Transparenzdingens: Ich wurde für diesen Beitrag nicht gesponsert und ich verdiene bei Linkklicks aller Art nicht mit. [/lightgrey_box]

Rückblick TEDxZuerich

Nicht fehlen darf Ende Jahr auch der Rückblick zu der TEDxZuerich die am 17. Oktober 2014 stattfand. Die Videos sind seit ein paar Wochen online. Und wie immer fand ich viel Inspiration, viel Lachen und viel Austausch während diesem Tag. Das Grundthema der diesjährigen TEDxZuerich war «Stop – Start». Mein Motto dazu «Stop worrying – Start be happy».

Meine 3 Lieblingsvorträge möchte ich euch nicht vorenthalten:

Platz 1 – Rolf Winters – on retrieving our true human potential

Der Vortrag von Rolf Winters berührte mich an diesem Tag besonders. Vielleicht weil auch mich eine Sehnsucht treibt, mehr zu wissen woher und wohin mich das Leben treibt. Nach einer erfolgreichen Karriere in der Unternehmensberatung wollte er auch mehr über das Leben erfahren. Er hat sich mit seiner Familie aufgemacht und reiste während 5 Jahren durch die Welt auf der Suche nach Antworten. Hauptsächlich bei den Wisdom-Trägern der Ureinwohner verschiedener Stämme. Resultat davon ist, neben dem tollen Vortrag, der Film «Down to earth» , der hoffentlich bald in unsere Kinos kommt und in mir garantiert eine Zuschauerin findet.

Platz 2 – Kirsten Vermilyea – It’s ok to look

Ein erfrischender Vortrag rund um das Thema Brüste bzw. die Reduktion der Frauen auf ihre zwei Hauptargumente. Wann ist es ok zu schauen und wo fangen Vorurteile an. Selbst bestückt mit zwei imponierenden Argumenten, konnte sie dieses Thema mit der Prise Humor und Selbstironie angehen und trotzdem auf den Punkt kommen. Need to see für Männer aber auch für Frauen, die sich nicht hinter ihrem Aussehen verstecken wollen und trotzdem einen Anspruch darauf haben, auf mehr als nur das „Eine“ reduziert zu werden.

Platz 3 – Martin Inderbitzin – What I learned from having cancer

Ebenfalls ein berührender und motivierender Vortrag darüber, sich Ziele zu stecken und sich selbst auch in der schwierigsten Phase zu motivieren. Martin steckte sich mitten in der Chemotherapie das Ziel, einen Marathon zu laufen und zeigte auf, wie er damit Schritt für Schritt zurück ins Leben fand. Auch für Menschen ohne diese Grenzerfahrung ein Motiviationsschub für seine Ziele und Träume einzustehen und sie umzusetzen.

Musik – Mich Gerber

Einfach immer wieder #hach <3

Natürlich gab es noch viele weitere Inspirationen aus Bildung, Leben, Architektur, Musik uvm. Alle Videos der Speaker der diesjährigen TEDxZuerich finden sich auf der Webseite. 

Ich danke allen beteiligten Helfern, Sponsoren und Veranstaltern für diesen bereichernden Tag. Ein grosses Danke auch an den Austausch mit den Teilnehmenden der wie immer spannend, lehrreich und auch sehr lustig war.

Alle Fotos vom Event sind hier abrufbar.