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Fingt ds Glück eim? – Retro zur TEDxBern

Letzte Woche fand auf dem berühmten Berner Güsche in einer wundervollen Location die TEDxBern statt. Über 300 Menschen auf der Suche nach dem Glück. Das wichtigste vorab: Es war ein super organisierter Anlass, spannende Speaker, gute Musik und viele fabelhafte Menschen.

TEDxBern. Speakers mit spannenden Einsichten!

Und nicht nur Berner fanden den Weg auf den Gurten. Von überall her reisten wir mit den Öffentlichen an um an der TEDxBern dabei zu sein. So auch ich.

Uns erwartete ein fulminantes Speaker-Enseble und ich hoffe bald sind die Videos online.Die Bilder zur TEDxBern (Credits: Georges Eberle) sind bereits online. Das Storify von @renelisi kuratiert die Tweets zum Tag.

Meine persönlichen Top 3 Vorträge waren: Dara Sadun, der sich in der Schweiz als Flüchtling mit Überzeugung und Beharrlichkeit und einem Quäntchen Glück eine Existenz aufgebaut hat und heute vieles wieder zurück gibt. Thomas Sterchi, der uns nicht über jobs.ch aufklärte, sondern uns seine ganz persönlichen Ansichten zum Thema Glück auf den Weg gab. Jürg Wyss & Mike Glauser, die uns aufzeigten, dass man auch vom Bauernhof aus die Welt erobern kann. Das sind nur drei von vielen, die mich beeindruckt haben. Alle Rednerinnen und Redner haben ihre Sicht auf das Glück in irgendeiner Weise aufgenommen und vermittelt. 

Ein grosser Dank an das Organisatorenteam, die Speaker und die Sponsoren des TEDxBern. Es war super und ich komme gerne wieder (wenn ich darf).

Merci au an alle, die diesen Tag mit mir gemeinsam so wertvoll gemacht haben. Zugehört, philosophiert und viel viel gelacht. Und natürlich #selfies ohne Ende. <3. 

Klassentreffen

Klassentreffen

Zum Glück für mich gibt es im Oktober noch die TEDxZurich. Dann zum Thema «Stop – Start». Zwei mal Glück – doppelte Portion Inspiration #happyme. 

Fingt ds Glück eim?

Dazu habe ich mir in den letzten Tagen oft Gedanken gemacht. Wer einen neuen Job bekommt sagt: Glück gehabt! Wer an einem Unfall vorbei schrammt ebenso. Das Ereignis-Glück. Aber dann gibt es noch den Zustand Glück! Momente die uns zeigen, dass wir Leben und Lieben. Momente die uns erfüllen und unser Leben liebenswert machen. Der Zustand nennt sich glücklich sein! Und auf welcher Bucket-List steht nicht: Ich will glücklich werden/sein. Glück lässt sich weder einfangen, noch konservieren. Es ist da, man kann es spüren und muss es auch gleich wieder gehen lassen. Seit ich an der Aktion #teamhappyswiss mitmache, schreibe ich täglich einen glücklichen Moment auf, den ich erlebt oder gespürt habe. Es gibt Tage, da könnte ich viele nennen und andere, da fingt ds Glück mich nicht. Oder besser gesagt, hab ich es nicht gesehen.

Schon seit einiger Zeit tage ich meine Tweets mit #happyme, weil es mir persönlich wichtig ist, diese kleinen, wertvollen Momente bewusst zu erleben und mit anderen zu teilen. Wieder anzuschauen, wenn es mal nicht so läuft und der Alltagsfrust überhand nimmt. Denn auch dann gibt es viele Gründe, um glücklich zu sein wie leben, atmen, ein Dach über dem Kopf zu haben, an einem sicheren Ort zu leben, Menschen zu haben, die man liebt und die vieles zurück geben.

Das persönliche Glück bestimmt man selbst und nein, es findet mich nicht. Es ist an mir, es zu sehen. Dankbarkeit zeigen für das, was das Leben mir schenkt. Ohne Erwartungen. Annehmen was ist und danach streben den Menschen die mein Leben teilen, glückliche Momente zu schenken. Das wahre Glück liegt im Kleinen (hab ich mal gehört) aber all diese kleinen Puzzle-Teile zusammengefügt ergeben wohl das was man Zufriedenheit nennt. 

Zum Abschluss noch die Lebensweisheit von King Pepe, der uns an der TEDxBern zum schmunzelnden nachdenken brachte. «S’Läbe isch fascht e chli wien es chirschi. Wenns gesse isch, ischs weg!»

Meine #happyme Twitter-Timeline

Und wie stehst du zum Glück? Kommentiere gerne, lange und ausführlich oder kurz und knapp. #happyme wenn du bis hierhin gekommen bist.

Umziehen. Ankommen.

Es ist geschafft. Das Projekt umziehen ist durch. So sitze ich hier am Boden (Sofa kommt in ca. 4 Wochen) und freue mich auf die harte Gästematraze (Bett kommt in ca. 6 Wochen). Immerhin meine Süsse schläft in ihrem Bett in einem voll eingerichteten Zimmer und der TV läuft (Danke @brack.ch).

Abenteuerstart 26. Januar 2014. Rückblickend war es eine intensive und spannende und sehr kurze Zeit. Innert Kürze habe ich eine Wohnung gefunden, IKEA, Interio und Micasa sowie einige Brockis aufgesucht,  dabei einige Möbel (ja und Kleinkram) besorgt, Hausrat- und Privathaftpflichtversicherung abgeschlossen, TV, WLAN Telefon besorgt, Zügelteam gefunden, Schachteln gepackt und von A nach B gefugt (oder fugen lassen) und alle viele Schachteln wieder ausgepackt.

Selfie Zügelteam

Das alles wäre nicht möglich gewesen ohne die grosse Hilfe von vielen Freunden aber auch Fremden. Meine Nachricht vom 26. Januar 2014 wurde 69x getwittert, 105x geliked und mannigfaltig geteilt und kommentiert. Ich wurde auch gefragt, was mir das gebracht hat, meine Geschichte und die Wohnungssuche zu verbloggen. DIe Wohnung hab ich ja ganz klassisch über Homegate (kennsch?) gefunden aber die Resonanz war wirklich grandios. Geholfen hat auch, dass mit einem Blog alle informiert waren. Alles war gesagt und ich musste mich nie erklären. Das hat mir sehr geholfen. Ich bekam viel Unterstützung, mental aber auch konkret. Noch einmal Danke an alle. Ihr seid die wirklichen Supermen & Superwoman!

Sandra superwoman

Sandra superwoman

 

 

Ich möchte Danke sagen

Danke an alle, die mich seit meinem letzten Post bei der Suche nach einer neuen Wohnung so toll unterstützt haben. Danke an alle, die mir gute Wünsche mit auf den Weg gaben – per Facebook, Twitter und natürlich auch Offline. Danke an alle, die meinen Post weiter gegeben haben. Danke für alle lieben Gedanken. Danke für die tolle mentale Unterstützung. Danke!

Und ja, es hat geklappt. Und das auch noch auf ganz herkömmlichem Weg via Homegate. Zufall, Schicksal, Glück – who cares. Heute konnte ich meine Schlüssel abholen und der Briefkasten war bereits angeschrieben. Wow!

Wie es dazu kam

Bei der Besichtigung (erst die zweite!) fühlte ich mich sofort sehr wohl in der Wohnung. Parkett, grosse helle Räume und es hat sogar Platz für mein Büro! Dann lag es grad noch im Budget und nahe Julies Kindergarten. Bus vor der Haustüre, Sonne und Weitsicht auf dem Balkon. Ach ja, und bezugsbereit! Dem gegenüber stand nicht gerade die Traumlage, etwas kleines Bad, an einer 30-Zone aber leider auch an einem Umfahrungs-Schleichweg. Trotzdem erreichte die Wohnung auf der Skala von 1 – 10 etwa eine 6. Und auch Julie hat die Wohnung bei der zweiten Besichtigung gepasst. Also zack! entscheiden und den Vertrag unterzeichnen.

Und jetzt?

Jetzt ziehe ich irgendwann Anfang / Mitte März ein. Bis dahin gilt es noch viel zu organisieren. Die meisten Möbel (ausser mein Büro) bleiben in der alten Wohnung. So habe ich bereits die obligate Möbelreise (Pfister – Interio – Micasa – IKEA) hinter mir. Zudem bereits viele Möbelbörsen und Online-Plattformen abgeklappert. Ausser einem neuen Bett, das erst im April geliefert wird, hab ich aber noch nichts gekauft. Das wird aber bald nachgeholt. Schliesslich sollte die Wohnung zumindest etwas wohnlich werden, wenn wir einziehen.

Sofatechnisch läuft noch der Showdown zwischen IKEA Kivik und Interio Indivani (Stoff). Aber auch sonst stehen noch viele Entscheidungen an. Swisscom, Cablecom oder Sunrise – TV? Hausrat/PH bei Zurich, Allianz oder smile? TV bei Brack.ch von Samsung, Sony oder LG? Ihr kennt das. Nur dass ich das nicht in einem Jahr sondern die nächsten paar Wochen entscheiden darf. Puh!

Aufruf!

Die Einkäufe gehen natürlich ganz gut ins Portemonnaie auch wenn ich keinen Bling-Bling kaufe. Darum bin ich auch auf der Suche nach abgeliebten, weggestellten und vergessenen Sachesachen. Wer also zu Hause noch Kellerblockierende Dinge wie Staubsauger, Bügeleisen, TV, Stuhl, Tisch & Co. herumstehen hat, die er für einen günstigen Preis abgeben würde, einfach bei mir melden. Am besten via Kontaktformular und einer Produktbeschreibung sowie der Preisvorstellung. Wer mir bei all den (First-World-) Entscheidungen helfen kann, darf seine Überzeugungen gerne im Kommentarfeld hinterlassen. Als Waage tendiere ich ja dazu, Entscheidungen lieber zu delegieren.

Merci beaucoup.

Das weltweit erste 24h-Video von Pharell Williams. Happy!

Über eine Statusmeldung in Facebook bin ich soeben auf  24hoursofhappy.com gestossen.

Der Musiker Pharrell Williams hat gestern das erste 24h-Video publiziert. Der Song «Happy» (iTunes-Link) aus DespicableMe 2, ist definitiv ein Feel-Good-Song der dich sofort mitreisst. Der Song startet immer wieder von vorne und immer jemand oder eine Gruppe ist im Mittelpunkt. So treten unter anderem Magic Johnson, Steve Carell, Jimmy Kimmel und natürlich auch Pharell auf. Die anderen sind Tänzer, Bewegungskünstler und Menschen wie du und ich, die zu dem Song tanzen, mitsingen, lachen, klatschen. Der ganze Tag kann vor- und zurückgespult werden. Das Video kann also volle 24h angeschaut werden. Zudem animiert das Video dazu die besten Momente des Tages zu sharen. Das Video ist heute #day2 bei 492’734 Views!

492’734 schauen dein Video, hören deinen Song rund um den Globus. Schon allein das gibt Gänsehaut. Ich bin Fan.

Und jetzt alle. Anschauen und mitklatschen, mitsingen, happy sein! Die ersten vier Stunden hier.

Das ganze Video hier: 24hoursofhappy.com/

Was ist dein Bester 24hoursofhappy-Moment? Ich schaue jetzt seit 1h und bin es noch nicht müde.

 

Gefühle einer Neo-Mum. Aus Glück wird Angst wird Glück und zurück.

In meiner Umgebung wurden oder werden gerade einige ganz liebe Menschen zum ersten Mal Mama. Von einer Jungmutter erhielt ich den Input. «es ist wunderschön, aber auf das Schwierige hat mich niemand vorbereitet». @monah tweetete, sie sei ganz schön nervös so kurz vor der Geburt. Und ich kann beide Emotionen so gut nachfühlen.

Vor 4 ½ Jahren war es bei mir soweit. Da ich aufgrund Beckenlage einen geplanten Kaiserschnitt hatte, stand ich die Tage vor diesem Termin auch am leeren Bett und hatte keinen Plan, wie das wohl sein würde, wenn in ein paar Tagen das Bündeli Mensch darin liegen wird. Zurückblickend konnte ich darauf keine Emotion finden, die ich annähernd zu Rate ziehen konnte. Ich musste, wie wohl alle Neo-Mums, mich einfach darauf einlassen. Und ja, nichts bereitet einem darauf vor, was kommt.

Der Start ins neue Leben

Zuerst ist das Glück. Wow, da ist der Mensch, mein Kind. Hier liegt es im Bett, meinen Armen, ich kann es riechen, fühlen, drücken. Alles was ich vorher 9 Monate nur erahnen konnte. Haaach. Dieser Moment dauerte etwa 1h lang. Dann holte mich die Gefühls-Realität ein. Gezeichnet von der Sectio konnte ich nicht selber aufstehen und wenn ich es doch musste… mimimimimi. Ich konnte meine Kleine die ersten 3 Tage fast nicht selbst aus dem Bett heben. Dazu kamen Probleme beim Stillen und der berühmte Baby-Blues (ja, es gibt ihn wirklich und er ist überhaupt nicht lustig). Papa kam häufig zu Besuch, die Schwestern (danke Hirslanden Klinik) waren meist ganz lieb aber trotzdem gibt es diese „leeren“ Zeiten in denen ich in meine Armbeuge oder auf das Bettchen mit dem Baby starrte und nicht glauben konnte, dass ich von nun an eine lebenslange Beziehung habe und dieser Mensch zu  mir gehört. Zeitgleich mit der Liebe entstand eine Art Überforderung mit der Situation. Mache ich alles richtig? Was habe ich denn zu geben? Werde ich eine „gute“ Mutter sein? Was heisst das überhaupt….(ja, der Babyblues schwingt da auch mit).

Die Zeit im Spital, das schwierige Stillen, die Überforderung ja alles richtig zu machen hat mich viel an Energie gekostet. Als wir zu Hause ankamen mit dem Bündeli war das ein wunderschöner Moment aber er war auch genau so beängstigend. Zu warm, zu kalt, bequem? Klappt es hier mit dem Stillen, nimmt sie zu? Wann kommt die Hebamme??? Niemand und nichts kann einem auf das vorbereiten. Und falls es jemand probiert haben sollte, habe ich nicht zugehört.

Pure Hapiness in my arms

Lussmeitli (c) Sandra

Lussmeitli (c) Sandra

Dann sind da diese Momente, in denen die Sonne aufgeht. Das erste Mal einen Familienausflug, Bädele im Lavabo, kuscheln auf dem Sofa, Nähe spüren im Tragetuch, das erste Lachen, das Entdecken eines speziellen Muttermals. Und all diese Momente hören nie mehr auf, genau so wenig wie die andern. Ying/Yang. Keiner der Tage – auch nicht die schlechten – möchte ich missen.

Ihr Neo-Mums da draussen. Freut euch. Es ist berauschend aber auch extrem anstrengend, neu und überwältigend. Niemand macht alles richtig und irgendwie gibt es in der ganzen Arbeit gar kein richtig oder falsch. Nur ein was ich denke, fühle und spüre.