Meine ersten zwei Wochen mit Snapchat.

Snapchat hier, Snapchat da, überall Snapchat. Bis vor zwei Wochen habe ich mich noch standhaft dagegen gewehrt und gehofft, der Hype möge vorüber gehen. Nun gut, never say never. Immerhin weiss ich jetzt auch, weshalb der nicht so schnell vorbei geht. Snapchat ist leider geil.

Einen Snapchat-Account habe ich schon seit letztem Sommer. Aber erstens hatte  ich meinen Nickname falsch geschrieben (pfft) und ich fand keinen Zugang zu der nicht wirklich intuitiven App. Zudem ist das Netzwerk in der Schweiz noch überhaupt nicht verbreitet. Aber wie so oft braucht’s nur einen kleinen Schubser. Dieser kam von @monah und vor allem von @frau_w. Offenbar war ich mit meiner Barriereproblematik nicht alleine und so kam der spontan von Bettina organisierte Snapchat-Workshop gerade richtig. Zur Workshop-Vorbereitung habe ich die App dann schon mal etwas benutzt und spätestens danach kannte ich alle Kniffe und Tricks und vor allem endlich auch ein paar Leute, denen zu folgen es sich lohnt. Snapchat scheint in der Schweiz langsam Fuss zu fassen. Die  weiteren Workshop-Termine (#SnapmitFrauW) in Zürich, Bern, Basel für Snapchat-Anfänger sind bereits aufgesetzt und teilweise sogar ausgebucht. Also hopp, hopp – schnell noch anmelden!

Keine Tipps und Tricks zu Snapchat

Posts über Tipps und Tricks zu Snapchat gibt es deren viele. Gerne verweise ich hier auf den Blog von Philipp Steuer, der unter anderem einen kostenlosen Snapchat Guide veröffentlicht hat. Der YouTube-Film bietet eine aktuelle Zusammenfassung für Anfänger (in Englisch). Auch sonst gibt es auf YouTube weitere Videos zu Tipps und Tricks die zeigen wie die App funktioniert. Auch Thinh-Lay Bosshart hat nach dem Workshop eine Zusammenfassung geschrieben, die das Wichtigste in Kürze zusammenfasst.

Läuft! Und jetzt?

Üben, üben, üben… und ein paar eingefleischten Snapchat-Usern folgen, welche die Übungsphase schon hinter sich haben und/oder einfach mal snapen. Wer wie ich aus der Schweiz ist, findet noch nicht so viele CH-Nutzerinnen und -Nutzer für Snapchat. Mit meiner zweiwöchigen Erfahrung (gnihihi) habe ich meine Kontakte im Social Media Umfeld, im Workshop, in Facebook-Gruppen oder via Twitter (Bild oder Bio) gefunden. In Deutschland, wo Snapchat schon etwas länger von Bloggern und Meinungsmachern genutzt wird, gibt es seit heute die vom Philipp Steuer aufbereitete Seite Snapgeist.com. Auf dieser Seite werden aktuell handverlesene Accounts aus dem deutschsprachigen Raum, aber auch aus Übersee, nach Themen gelistet. Offenbar soll später auch Otto-Normal-Snapper seinen Eintrag führen können. Tolle Sache! Für unsere schiizer-Community habe ich ein offenes Google-Doc erstellt, in welches ihr gerne eure Accounts hinterlegen könnt. Ich bin gespannt wie sich die Nutzung hierzulande entwickelt.

Snapchat und ich!

Was mach ICH jetzt damit? Momentan bin ich am schauen und lernen. Versuche ein Gefühl dafür zu bekommen, was ich spannend finde, wo meine persönliche, private Grenze liegt für die öffentlichen Geschichten. Wie ich meinen den Alltag mit „Freunden“ teile. Aber das leichte Hemmgefühl beim Start in ein neues Netzwerk kenne ich schon von Twitter, Facebook und Instagram. Was mir an Snapchat besonders gefällt, ist das tagebuchartige Verfassen der 24-h-Geschichten, die noch stärker als auf anderen Netzwerken in den persönlichen Alltag blicken lassen. Ich kann stundenlang in den Geschichten verweilen und sage schon mal DANKE, dass ihr das so toll und spannend macht! Mit der Nutzung der Videofunktion tue ich mich persönlich noch etwas schwer. Aber genau diese Funktion macht Snapchat so wertvoll. Das Wort „Geschichte“ ist gut gewählt, denn es sind Geschichten aus dem Leben anderer. Meist eine gelungene Mischung aus Erlebnissen des Tages in Foto und Video. In Deutschland und USA bin ich schon über einige für mich spannende Accounts gestolpert.

Im Rahmen meines Jobs als Verantwortliche für Social Media der HWZ überlege ich natürlich, wie Snapchat für unsere Hochschule eingesetzt werden könnte. Mit der Eigennutzung von Snapchat bilden sich auch schon die ersten Ideen. Wie sich Snapchat im Marketing einsetzen lässt, hat xeit vor einigen Tagen verbloggt. Und seit heute bin ich in der Snapchat-Marketing Gruppe von Björn Tantau. Auch da gibt es spannende Tricks und vor allem viele neue Accounts zum ausprobieren. Passt!

Fazit nach Woche 2

Wow, wow, wow! Suchtpotential Hoch! Wer erst mal auf den Geschmack gekommen ist, bleibt dabei. Auch schon gehört diese Woche: „Vieles das ich früher auf Twitter geschrieben habe, landet jetzt auf Snapchat“. Auch darum denke ich, dass Snapchat gekommen ist um zu bleiben. Meine Highlights diese Woche waren vor allem die Geschichten von deutschen Bloggern von der SWSX für mich die Highlights (Notiz an mich selbst: Ziel 2017 an die SWSX fahren!). Und natürlich auch die Gehversuche meiner Kolleginnen und Kollegen aus der Schweiz. Ausserdem habe ich über verschiedene Wege versucht, neue Snapper zu finden um zu lernen. Dabei stelle ich fest, dass die Gruppe der vielzitierten „Millennials“, viel offener mit ihren Geschichten aus dem Alltag umgehen. Die Amis legen diesbezüglich sogar noch eine Schippe drauf (ich sage nur DJ Khaled). Die Grenze zwischen Belanglosigkeit und Spannung ist eng aber keine/r zwingt einem die Geschichten zu lesen. Dabeisein, Mitlesen oder sein Lassen. Whatever. Mittlerweile  denke ich schon in Snaps (ist echt ein bisschen wie träumen in einer anderen Sprache, wer kennt das?). Das Tolle: Innerhalb von 24h kann man sich immer wieder neu erfinden, weil Snapchat ja kein Gedächtnis hat. Das macht Mut, auch mal etwas zu probieren. Meine zwei Wochen Snapchat werden definitiv verlängert und ich gelobe auch bald mit den Video-Snaps anzufangen. Ideen dazu habe ich schon. Und dies trotz meiner momentanen Post-Müdigkeit. Das durchschauen meiner Snap-Geschichten ist mittlerweile auf die Länge von mindestens einer Serienlänge angewachsen. Snapchat vs. Netflix 1:0.Snapchat @clipperli

Folge mir auf Snapchat (Snapnamen: clipperli)

Wer Interesse hat auf der Schweizer Snapchat-Liste zu erscheinen, kann sich auf diesem einfachen Google Dok eintragen.

Snapchat und Du?

Bist du ein neuer User oder gar schon Poweruser? Was gefällt dir besonders an Snapchat? Was nervt dich? Es würde mich sehr interessieren, mehr zu erfahren. Du darfst (ganz altmodisch) hier kommentieren, tweeten, eine DM schicken und natürlich gerne auch per Snap! Ich freue mich auf deine Rückmeldung.

 

 

Social Media macht einsam? Ich sage: Nein!

Seit einiger Zeit geistert das Video «Look-up» durch das Netz. Das Video soll uns zeigen, wie arm uns Social Media macht. Wie wir Sklaven der Technologie werden bzw. sind, Freunde verlieren und eigentlich im Herzen alleine sind. Ich sage: Bullshit! Ich erlebe es nämlich ganz anders und ich bin sicher, ich kenne viele, denen geht es genau so.

Huch, Menschen!

Seit rund 3 Jahren nutze ich Social Media Plattformen. Ich bin auf Facebook, Twitter und Instagramm, Pinterest, G+, Xing und noch ein paar anderen Plattformen. Seit ca. 2 Jahren intensiver und nicht nur ausschliesslich in meinem Privatleben, sondern ebenfalls für den geschäftlichen Austausch und im Beruf. Ich bin verfügbar, auffindbar, gebe «Privates» öffentlich. Zuerst – das gebe ich zu – war es mehr ein Zeitvertreib. Auf Facebook war ich mit Freunden verlinkt, die ich wirklich kannte und auf Twitter hab ich vor allem gelesen, nicht gepostet. Nach und nach beteiligte ich mich an Themen, hab auf Twitter mal mir unbekannten Personen geantwortet, Hilfe angeboten oder Fragen gestellt. Auf Facebook habe ich für mich relevante Themen gepostet und auch mal einen tollen Beitrag geliked oder kommentiert. Und siehe da… es lebt! Da sind Menschen! Hinter jedem Profil steht (meistens) ein Mensch, aus Fleisch und Blut. Und dieser hat oft die gleichen Bedürfnisse, Wünsche, Fragen und Sorgen wie ich. Und so stellte ich schnell fest. Social Media verbindet die Menschen. Es teilt sie nicht.

So fühlt sich kein einsames Leben an, oder?

Ich weiss fast nicht wo anfangen, so viele gute Erfahrungen habe ich gemacht. Starten wir mit heute. An diesem sonnigen Sonntag traf ich mich mit meiner Tochter zu einem Spaziergang durch Zürich. Organisiert von einem Twitter-Freund (@slartbart) aufgrund einer Twitter-Konversation über fehlende schöne Ecken in Zürich. #lovelyzurich Mit dabei waren Menschen (huch, schon wieder) die sich über Twitter kennen, sich aber real teilweise noch nie getroffen haben. Wir hatten einen perfekten Tag und genossen den Austausch. Haben uns kennen gelernt, miteinander geplaudert, und wer weiss, auch neue Freundschaften geschlossen. Einfach so! Ich kenne jetzt eine Tierärztin, die meiner Tochter gerne mal die Praxis zeigt. Sprach mit Michelle, die bald in SF lebt und sicher ein paar gute Tipps (und Zaubertricks) hat, wenn wir uns wieder sehen. Ein toller Morgen.

NEUE UND ALTE BEKANNTE AUS TWITTER ON SE ROAD

NEUE UND ALTE BEKANNTE AUS TWITTER ON SE ROAD

Den Nachmittag verbrachte ich mit einer weiteren Twitter-Bekanntschaft. Wir haben uns vorher zweimal getroffen und verabredeten uns (via Twitter notabene) in der Letten Badi. Meine Tochter spielte mit ihren Kindern und wir genossen die Sonne.

Mein Tagesabschluss auf dem Balkon mit einem Tweet:

Trotzdem ich alleine auf dem Balkon sitze wurde mein Tweet gelesen und mir wurde virtuell zugeprostet. So fühlt sich kein einsames Leben an, oder?

Meine Suche nach einer neuen Wohnung, die ich mit Erfolg verbloggt hatte. Ich erhielt zig Retweets, Likes und viel, viel persönlichen Zuspruch. Nicht nur von Menschen die ich schon kannte. Auch Fremde haben geholfen, Tipps gegeben, Links geschickt und mitgefühlt. Sogar Snail-Mail (aka Post) habe ich erhalten. Oder ich sitze im Kaffee und checke mich mit 4sqare ein. 15′ später sitzen (reale) Freunde am Tisch, plaudern, lachen und geniessen den Sonntag mit mir. So fühlt sich kein einsames Leben an, oder?

Bei der Arbeit werde ich in diversen Facebook-Gruppen unterstützt. Bekomme Hilfe auf Fragen, Ideen für Lösungen oder Zuspruch für Beiträge.  Ich finde Geschäftspartner auf Xing/LinkedIn, vernetze mich für Aufträge und erhalte sie auch. So fühlt sich kein einsames Leben an, oder?

Last but not least finde ich Freundschaft. Einfach so. Menschen die ich über Social Media kennen gelernt habe, die mir heute wahre Freunde sind. Mit denen ich lachen, weinen, reisen, arbeiten und leben kann. Seelenverwandte, Freunde fürs Leben. Wertvoll und unbezahlbar. SO fühlt sich ein einsames Leben definitiv nicht an!

Nur ins Handy starren ist doof!

Ja, dem stimme ich 100%ig zu. Was bringt es mir,  mit Freunden Quizduell spielen, die alle am gleichen Tisch sitzen wie ich? Ja das geht, und es macht Spass! Und ja, das Leben besteht aus mehr als nur Twitter und Facebook. Auch ich bremse manchmal bewusst bei der Nutzung. Niemand befiehlt uns, wir sollen uns ausschliesslich auf Social Media rumtreiben, nur vor dem PC sitzen, nächtelang gamen. Das Leben findet tatsächlich draussen, in der Nachbarschaft oder im Dorf oder der Stadt statt. Aber immer mit Menschen. Wir sind das Zentrum. Wem es nicht behagt zu interagieren oder mit Menschen zu kommunizieren wird sich, egal ob mit oder ohne Social Media, einsam fühlen. So gesehen ist Social Media nur eine weitere Möglichkeit, sich vor der realen Welt zu verstecken aber niemals der Grund. Und höchstens schlechtes Benehmen ist der Grund, sich hinter seinem iPhone zu verstecken, anstatt sich mit dem Gegenüber in ein spannendes Gespräch zu vertiefen.

Zukunftsaussichten

Ich habe das Glück beide Welten zu kennen. On- wie Offline. Ich weiss noch wie es war, als noch kein Google jede Frage beantwortete, Facebook das Freundesbuch im Kindergarten und der Star-Trek Communicator das einzige tragbare Telefon. Vielleicht fällt es mir darum leichter, nicht die Gefahren sondern die Chancen zu sehen. Für mein Kind wünsche ich mir, dass ich ihr das «sowohl als auch» zeigen kann. Dass ich ihr beibringen kann, dass nicht die Maschine bestimmt wer und was sie ist, sondern sie selbst. Aber was weiss ich schon was in 10 Jahren alles möglich ist. Ich bleibe dran – auf Twitter.

Buntes Online-Leben

Hinter den 140 Zeichen im Tweet, hinter jeder Statusmeldung auf Facebook oder G+  steckt ein Mensch und das ist, was zählt. Immer habe ich die Wahl zu lesen, mich zu beteiligen, zu geben oder eben nicht. «Wotsch en Brief, den schrieb en Brief.» Genau das gleiche zählt für die sog. Online-Community.  Im Zentrum steht, was du gibst und dann kommt es zig-fach zurück. Wer sich einbringt, beteiligt und vernetzt ist im Vorteil. Dass man Online und mit den richtigen Followern plötzlich auf 1’000+ Gleichgesinnte trifft ist zwar sicher wissenschaftlich verbrieft aber auch einfach nur wahnsinnig toll.

Seitdem ich mich online vernetze ist mein Leben bunter, fröhlicher, geselliger, spannender und so unendlich viel reicher geworden. Alles, aber bestimmt nicht einsamer!

Und ihr so?

Was ist eure Erfahrung? Welches euer spannendstes, berührendstes, tollstes Erlebnis, das ihr aufgrund von Social Media gemacht habt? Teilt es!

Programmieren – Die Sprache der Neuzeit

Programmieren ist die Sprache der Zukunft. Genau wie Englisch oder Französisch sollte sie schon bald an Schulen unterrichtet werden. Denn programmieren, coden und «Computer Science» ist die Eintrittskarte unserer Kinder in die computergesteuerte Welt. Aber nicht nur die Kinder, auch die Eltern, Lehrer, Ausbildner sollten sich damit auseinander setzen.

Code.org – Die Initative

Seit einigen Monaten verfolge ich code.org eine Non-Profit-Vereinigung aus Amerika die sich für regelmässigen Unterricht in Computer Science in den Schulen der Welt einsetzt. Namhafte Patronatsmitglieder wie Bill Gates, Präsident Obama, Mark Zuckerberg beteiligen sich an der Aufklärung, dass nicht nur die Bedienung der Geräte sondern auch das Programmieren ein Teil unseres Lebens ist.

Wir bedienen Computer, iPads, Handys, laden Apps, shoppen online und Googeln. Wir nutzen täglich das Internet, besuchen Webseiten, beteiligen uns in Netzwerken. Es gibt intelligente TV’s, Waschmaschinen und Kaffeeautomaten. Viele alltägliche Dinge werden an einem Computer gezeichnet, mit einem Computer umgesetzt, gebaut und geformt und benutzt. Computer bestimmen unendlich viele Bereiche unseres Lebens. Und doch kennen die wenigsten die Sprache der Geräte. Darum bin ich auch der Meinung, ist es Zeit zu verstehen, was genau passiert, wenn ich z.B. bei Google meine Suchanfrage platziere. Damit ich das kann, muss ich die Grundlagen der Programmierung, die Herangehensweise zur Problemlösung und die Möglichkeiten der Systeme im Minimum Ansatzweise verstehen. Und das geht halt nur über lernen. Anstatt Spanisch gibts also bei mir bald Code.

The Hour of Code

Don’t just use your phone. Programm it!
President Obama

Aktuell läuft die Aktion „The Hour of Code“ von code.org. Die Aktion zeigt,  wie einfach es ist, Computer nicht nur zu bedienen sondern auch zu verstehen.

Als Mutter einer aufgeweckten 4-jährigen werde ich das Projekt coden mit ihr zusammen starten. Mir hat es damals sehr geholfen, dass ich, back in den 80ies, noch DOS gelernt habe. Vieles was danach auf der Benutzeroberfläche von Windows passierte, konnte ich dadurch viel besser nachvollziehen und verstehen. Es geht nicht darum, meine Tochter zu einem Zombie vor dem Computer zu erziehen. Ich möchte ihr aber die grösstmögliche Selbstbestimmung und ein hohes Verständnis über die Geräte ermöglichen. Ich wünsche mir, dass sie irgendwann versteht, dass die Maschinen nur dann eine unangenehme Macht haben, wenn sie sie nicht versteht. Natürlich hoffe ich auch ein wenig auf den Geek-Faktor, auf Neugierde, Passion und Energie – genau so, wie es mir in Erinnerung ist, als ich 13jährig am Wohnzimmertisch mit dem Commodore64 und meinem Bruder ein Ping Pong in DOS programmierte. Denn…..

The programmers of today will be the wizards of tomorrow.
Gabe Newell

Anybody Can Learn to Code – 60 sec teaser

Und das passiert, nach einer Schulstunde Coding einer 8jährigen.

Und in der Schweiz?

Momentan dünkt mich ist eher der iPad-Hype unter den Schulen im Gange. Erst gestern berichtete 20min über einen Solothurner Pilot mit iPads. Nichts gegen iPads,  aber der Ansatz mit der Programmierung geht da doch etwas weiter. Im Netz bin ich noch über einen Bericht der ABZ gestolpert, einen Programmierpilot in einer Schule in Domat/Ems. Kennt ihr andere Initiativen? Für mich gibt es eigentlich nur einen Grund in den Elternrat zu gehen. Nämlich den, der Schule meiner Kleinen das Programmieren näher zu bringen.

Das weltweit erste 24h-Video von Pharell Williams. Happy!

Über eine Statusmeldung in Facebook bin ich soeben auf  24hoursofhappy.com gestossen.

Der Musiker Pharrell Williams hat gestern das erste 24h-Video publiziert. Der Song «Happy» (iTunes-Link) aus DespicableMe 2, ist definitiv ein Feel-Good-Song der dich sofort mitreisst. Der Song startet immer wieder von vorne und immer jemand oder eine Gruppe ist im Mittelpunkt. So treten unter anderem Magic Johnson, Steve Carell, Jimmy Kimmel und natürlich auch Pharell auf. Die anderen sind Tänzer, Bewegungskünstler und Menschen wie du und ich, die zu dem Song tanzen, mitsingen, lachen, klatschen. Der ganze Tag kann vor- und zurückgespult werden. Das Video kann also volle 24h angeschaut werden. Zudem animiert das Video dazu die besten Momente des Tages zu sharen. Das Video ist heute #day2 bei 492’734 Views!

492’734 schauen dein Video, hören deinen Song rund um den Globus. Schon allein das gibt Gänsehaut. Ich bin Fan.

Und jetzt alle. Anschauen und mitklatschen, mitsingen, happy sein! Die ersten vier Stunden hier.

Das ganze Video hier: 24hoursofhappy.com/

Was ist dein Bester 24hoursofhappy-Moment? Ich schaue jetzt seit 1h und bin es noch nicht müde.

 

Maaami was mache mir hüt? 3 Internetseiten mit Tipps für Kids.

Die Digitalisierung macht auch vor der Freizeitplanung in der Familie nicht halt. Ich wohne in Zürich und das Angebot an Angeboten ist immens! Kunst schauen und machen, in das Tram-Museum, Flohmarkt im GZ, Opern für Kids, selber singen, Familienführungen, you name it. Ich bin jetzt nicht so der Planer und so erwischt mich meine Kleine am Samstag morgen mit Fragezeichen in den Augen, auf den Aufruf: «Maamiii, was mache mr hüt?» Dann schalten wir doch mal den Mac/iPad an und schauen was denn so läuft, heute und morgen (wenn wir schon dabei sind). Und mittlerweile muss ich mich nicht mehr durch 1’000 Seiten wühlen, sondern finde über die folgenden drei Seiten oft etwas, was ich gut mit meiner Kleinen machen kann und mir auch Spass macht. Kinder Kultur Kalender Zürich, kikuka.ch, wird durch die Stadt Zürich Kultur unterstützt und enthält tolle Angebote aus Museum, Theater, Literatur und Schauspiel aus der ganzen Stadt Zürich. Erstaunlich was da alles für die Kurzen (und auch schon etwas Längeren) angeboten wird. Inputs von kikuka gibt es auch auf Facebook. Kreiskids.ch ist eine private Initiative von einem Vater, der es wohl ebenfalls leid war, sich durch 1’000 Angebote zu wühlen. Nur mit dem Vorteil, dass er eine eigene Webagentur besitzt und programmieren kann (danke Pierre). Das Angebot ist noch relativ neu und viele Zürcher GZ tragen ihre Angebote ein. Spannend an kreiskids.ch ist, dass die Angebote nach Alter, Kategorie sowie nach Stadtkreis gesucht werden können. Lola Brause bietet Informationen zu Veranstaltungen, Kinder-Partys, Kinder-Workshops und vieles mehr. Züri-lastig aber auch gerne mal auch aus der ganzen restlichen (unheimlich spannenden) Schweiz. Lola Brause ist auch eine private Seite von Mums, die es  müde waren…. wie gesagt. Sie unterstützen zudem andere Mompreneurs, was sie mir zusätzlich sympathisch machen. High-Five für die, die nicht nur ins Fäustchen fluchen, sondern was für andere auf die Beine stellen. Danke. Lola Brause gibt es übrigens auch auf Facebook. Ab und an schaue ich beim Züri-Tipp rein. Unter Dies&Das finden sich auch interessante Tipps was ich mit der Familie unternehmen kann. Und wenn alle Stricke reissen, landen wir in der City nach dem Besuch des FCW auf dem Lindenhof mit einem Glacé oder bei einer warmen Schoggi in einem herzigen Café, straucheln durch den Zooh!, planschen im Wasser, laufen Schlittschuh, besuchen den Max-Spielplatz oder basteln zu Hause. Irgendwas geht ja bekanntlich immer. Wo vertreibt ihr euch die „Langeweile“? Habe ich eine App, Seite oder ein Angebot vergessen?