Ich möchte Danke sagen

Danke an alle, die mich seit meinem letzten Post bei der Suche nach einer neuen Wohnung so toll unterstützt haben. Danke an alle, die mir gute Wünsche mit auf den Weg gaben – per Facebook, Twitter und natürlich auch Offline. Danke an alle, die meinen Post weiter gegeben haben. Danke für alle lieben Gedanken. Danke für die tolle mentale Unterstützung. Danke!

Und ja, es hat geklappt. Und das auch noch auf ganz herkömmlichem Weg via Homegate. Zufall, Schicksal, Glück – who cares. Heute konnte ich meine Schlüssel abholen und der Briefkasten war bereits angeschrieben. Wow!

Wie es dazu kam

Bei der Besichtigung (erst die zweite!) fühlte ich mich sofort sehr wohl in der Wohnung. Parkett, grosse helle Räume und es hat sogar Platz für mein Büro! Dann lag es grad noch im Budget und nahe Julies Kindergarten. Bus vor der Haustüre, Sonne und Weitsicht auf dem Balkon. Ach ja, und bezugsbereit! Dem gegenüber stand nicht gerade die Traumlage, etwas kleines Bad, an einer 30-Zone aber leider auch an einem Umfahrungs-Schleichweg. Trotzdem erreichte die Wohnung auf der Skala von 1 – 10 etwa eine 6. Und auch Julie hat die Wohnung bei der zweiten Besichtigung gepasst. Also zack! entscheiden und den Vertrag unterzeichnen.

Und jetzt?

Jetzt ziehe ich irgendwann Anfang / Mitte März ein. Bis dahin gilt es noch viel zu organisieren. Die meisten Möbel (ausser mein Büro) bleiben in der alten Wohnung. So habe ich bereits die obligate Möbelreise (Pfister – Interio – Micasa – IKEA) hinter mir. Zudem bereits viele Möbelbörsen und Online-Plattformen abgeklappert. Ausser einem neuen Bett, das erst im April geliefert wird, hab ich aber noch nichts gekauft. Das wird aber bald nachgeholt. Schliesslich sollte die Wohnung zumindest etwas wohnlich werden, wenn wir einziehen.

Sofatechnisch läuft noch der Showdown zwischen IKEA Kivik und Interio Indivani (Stoff). Aber auch sonst stehen noch viele Entscheidungen an. Swisscom, Cablecom oder Sunrise – TV? Hausrat/PH bei Zurich, Allianz oder smile? TV bei Brack.ch von Samsung, Sony oder LG? Ihr kennt das. Nur dass ich das nicht in einem Jahr sondern die nächsten paar Wochen entscheiden darf. Puh!

Aufruf!

Die Einkäufe gehen natürlich ganz gut ins Portemonnaie auch wenn ich keinen Bling-Bling kaufe. Darum bin ich auch auf der Suche nach abgeliebten, weggestellten und vergessenen Sachesachen. Wer also zu Hause noch Kellerblockierende Dinge wie Staubsauger, Bügeleisen, TV, Stuhl, Tisch & Co. herumstehen hat, die er für einen günstigen Preis abgeben würde, einfach bei mir melden. Am besten via Kontaktformular und einer Produktbeschreibung sowie der Preisvorstellung. Wer mir bei all den (First-World-) Entscheidungen helfen kann, darf seine Überzeugungen gerne im Kommentarfeld hinterlassen. Als Waage tendiere ich ja dazu, Entscheidungen lieber zu delegieren.

Merci beaucoup.

In eigener Sache. Wohnung gesucht!

2014 steht im chinesischen Horoskop für das Pferd.  Das Pferd gilt als besonders temperamentvoll und unruhig. Und so heißt es, dass auch ein Jahr des Pferdes besonders turbulent verlaufen wird. Es erwartet uns 2014 viel Veränderung, nichts scheint still zu stehen. So ist es auch für mich.

Zweiter Schritt. Neue Wohnung.

Wir haben uns gemeinsam entschieden nicht  miteinander weiter zu gehen. Warum und wieso gehört nicht hierhin. Fact ist, dass ich für mich und Julie eine Wohnung suche. Am liebsten in Zürich Seebach, wo wir heute schon wohnen. Dies um die Veränderung klein, Wege zu Papa und KIGA kurz zu halten. Wir sind offen für vieles. Eine eigene helle, kleine Wohnung (3.5 – 4.5 Zimmer) aber auch eine WG mit einer ebenfalls alleinerziehenden Person oder einer kinderliebenden alleinstehenden Person, Familie, Gruppe. Je günstiger desto besser. Maximales Budget ist um CHF 2’000.

Julie und ich sind ein gutes Team, fröhlich und ruhig. Wir mögen Menschen und Tiere und freuen uns über einen schönen Ort, der uns entspricht. Keine von uns malt Wände an oder zerstört den neuen Perserteppich – höchstens aus Versehen (ja Privat-Haftplicht vorhanden). Ich arbeite Teilzeit, momentan 50% und ab und an von zu Hause aus. Julie besucht den Kindergarten Schönauring und wenn immer möglich, soll das so  bleiben. Wenn die Traumwohnung in einem anderen Kreis liegt, würden wir es zumindest in Erwägung ziehen wenn es um DIE Traumwohnung geht. Darum gerne trotzdem melden.

Ich weiss, dass es nicht einfach wird, aber ich glaube daran dass das Pferd mich schon gut leiten wird. Für eure Weiterempfehlungen, Verlinkungen und Informationen danke ich euch von Herzen.

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Gefühle einer Neo-Mum. Aus Glück wird Angst wird Glück und zurück.

In meiner Umgebung wurden oder werden gerade einige ganz liebe Menschen zum ersten Mal Mama. Von einer Jungmutter erhielt ich den Input. «es ist wunderschön, aber auf das Schwierige hat mich niemand vorbereitet». @monah tweetete, sie sei ganz schön nervös so kurz vor der Geburt. Und ich kann beide Emotionen so gut nachfühlen.

Vor 4 ½ Jahren war es bei mir soweit. Da ich aufgrund Beckenlage einen geplanten Kaiserschnitt hatte, stand ich die Tage vor diesem Termin auch am leeren Bett und hatte keinen Plan, wie das wohl sein würde, wenn in ein paar Tagen das Bündeli Mensch darin liegen wird. Zurückblickend konnte ich darauf keine Emotion finden, die ich annähernd zu Rate ziehen konnte. Ich musste, wie wohl alle Neo-Mums, mich einfach darauf einlassen. Und ja, nichts bereitet einem darauf vor, was kommt.

Der Start ins neue Leben

Zuerst ist das Glück. Wow, da ist der Mensch, mein Kind. Hier liegt es im Bett, meinen Armen, ich kann es riechen, fühlen, drücken. Alles was ich vorher 9 Monate nur erahnen konnte. Haaach. Dieser Moment dauerte etwa 1h lang. Dann holte mich die Gefühls-Realität ein. Gezeichnet von der Sectio konnte ich nicht selber aufstehen und wenn ich es doch musste… mimimimimi. Ich konnte meine Kleine die ersten 3 Tage fast nicht selbst aus dem Bett heben. Dazu kamen Probleme beim Stillen und der berühmte Baby-Blues (ja, es gibt ihn wirklich und er ist überhaupt nicht lustig). Papa kam häufig zu Besuch, die Schwestern (danke Hirslanden Klinik) waren meist ganz lieb aber trotzdem gibt es diese „leeren“ Zeiten in denen ich in meine Armbeuge oder auf das Bettchen mit dem Baby starrte und nicht glauben konnte, dass ich von nun an eine lebenslange Beziehung habe und dieser Mensch zu  mir gehört. Zeitgleich mit der Liebe entstand eine Art Überforderung mit der Situation. Mache ich alles richtig? Was habe ich denn zu geben? Werde ich eine „gute“ Mutter sein? Was heisst das überhaupt….(ja, der Babyblues schwingt da auch mit).

Die Zeit im Spital, das schwierige Stillen, die Überforderung ja alles richtig zu machen hat mich viel an Energie gekostet. Als wir zu Hause ankamen mit dem Bündeli war das ein wunderschöner Moment aber er war auch genau so beängstigend. Zu warm, zu kalt, bequem? Klappt es hier mit dem Stillen, nimmt sie zu? Wann kommt die Hebamme??? Niemand und nichts kann einem auf das vorbereiten. Und falls es jemand probiert haben sollte, habe ich nicht zugehört.

Pure Hapiness in my arms

Lussmeitli (c) Sandra

Lussmeitli (c) Sandra

Dann sind da diese Momente, in denen die Sonne aufgeht. Das erste Mal einen Familienausflug, Bädele im Lavabo, kuscheln auf dem Sofa, Nähe spüren im Tragetuch, das erste Lachen, das Entdecken eines speziellen Muttermals. Und all diese Momente hören nie mehr auf, genau so wenig wie die andern. Ying/Yang. Keiner der Tage – auch nicht die schlechten – möchte ich missen.

Ihr Neo-Mums da draussen. Freut euch. Es ist berauschend aber auch extrem anstrengend, neu und überwältigend. Niemand macht alles richtig und irgendwie gibt es in der ganzen Arbeit gar kein richtig oder falsch. Nur ein was ich denke, fühle und spüre.

Maaami was mache mir hüt? 3 Internetseiten mit Tipps für Kids.

Die Digitalisierung macht auch vor der Freizeitplanung in der Familie nicht halt. Ich wohne in Zürich und das Angebot an Angeboten ist immens! Kunst schauen und machen, in das Tram-Museum, Flohmarkt im GZ, Opern für Kids, selber singen, Familienführungen, you name it. Ich bin jetzt nicht so der Planer und so erwischt mich meine Kleine am Samstag morgen mit Fragezeichen in den Augen, auf den Aufruf: «Maamiii, was mache mr hüt?» Dann schalten wir doch mal den Mac/iPad an und schauen was denn so läuft, heute und morgen (wenn wir schon dabei sind). Und mittlerweile muss ich mich nicht mehr durch 1’000 Seiten wühlen, sondern finde über die folgenden drei Seiten oft etwas, was ich gut mit meiner Kleinen machen kann und mir auch Spass macht. Kinder Kultur Kalender Zürich, kikuka.ch, wird durch die Stadt Zürich Kultur unterstützt und enthält tolle Angebote aus Museum, Theater, Literatur und Schauspiel aus der ganzen Stadt Zürich. Erstaunlich was da alles für die Kurzen (und auch schon etwas Längeren) angeboten wird. Inputs von kikuka gibt es auch auf Facebook. Kreiskids.ch ist eine private Initiative von einem Vater, der es wohl ebenfalls leid war, sich durch 1’000 Angebote zu wühlen. Nur mit dem Vorteil, dass er eine eigene Webagentur besitzt und programmieren kann (danke Pierre). Das Angebot ist noch relativ neu und viele Zürcher GZ tragen ihre Angebote ein. Spannend an kreiskids.ch ist, dass die Angebote nach Alter, Kategorie sowie nach Stadtkreis gesucht werden können. Lola Brause bietet Informationen zu Veranstaltungen, Kinder-Partys, Kinder-Workshops und vieles mehr. Züri-lastig aber auch gerne mal auch aus der ganzen restlichen (unheimlich spannenden) Schweiz. Lola Brause ist auch eine private Seite von Mums, die es  müde waren…. wie gesagt. Sie unterstützen zudem andere Mompreneurs, was sie mir zusätzlich sympathisch machen. High-Five für die, die nicht nur ins Fäustchen fluchen, sondern was für andere auf die Beine stellen. Danke. Lola Brause gibt es übrigens auch auf Facebook. Ab und an schaue ich beim Züri-Tipp rein. Unter Dies&Das finden sich auch interessante Tipps was ich mit der Familie unternehmen kann. Und wenn alle Stricke reissen, landen wir in der City nach dem Besuch des FCW auf dem Lindenhof mit einem Glacé oder bei einer warmen Schoggi in einem herzigen Café, straucheln durch den Zooh!, planschen im Wasser, laufen Schlittschuh, besuchen den Max-Spielplatz oder basteln zu Hause. Irgendwas geht ja bekanntlich immer. Wo vertreibt ihr euch die „Langeweile“? Habe ich eine App, Seite oder ein Angebot vergessen?