Schuhe binden leicht gemacht.

Gestern kam meine Tochter aufgelöst nach Hause! Ich muss bis morgen Schuhe binden können! 😱

Ok. Mama hat total versagt und der Maus in den letzten 6 Jahren laufend Schuhe mit KlettverschlĂŒssen gekauft und auch sonst nicht wirklich Druck gemacht. Ich weiss, wir haben es auch alle gelernt. Wer meine Maus kennt weiss, dass es nicht einfach ist, einem Sturkopf der nicht zuhören will, was Neues beizubringen ist. Sie will es nĂ€mlich alleine lernen. Ohne meine Hilfe!

Und jetzt soll die Maus das tatsĂ€chlich in 1 Tag lernen. Aber hej… Was soll ich sagen! Geschafft. Mama hat nĂ€mlich dieses Video auf Youtube gefunden, in Endlos“schleife“ gelegt und BĂ€m!  Mit dieser Methode ist Schuhe binden wirklich Kinderleicht und mit höchstens 4 TobsuchtsanfĂ€llen zu lernen. Heute morgen liefen jedenfalls zwei selbstgebundene Converse aus der TĂŒr. 💪🏻

Migros Korb

MenĂŒ x2000 – Kochinspiration wanted

Das liebe Kochen. Ich kann ein Lied davon singen. Und obwohl ich nicht singen kann, kann ich das noch immer besser als kochen. Irgendwie hat die SchulkĂŒche bei mir versagt und danach hatte ich immer genug Geld um mich mit Restaurantbesuchen ĂŒber Wasser zu halten oder einfach mit Joghurt.

Liebe geht durch den Magen

Nun wohnt ja bekanntlich ein Kind bei mir und das hat (manchmal) Hunger. Es heisst: «Liebe geht durch den Magen» und so langsam bekomme ich schon etwas Angst, dass mein Kind sich hier etwas zurĂŒckgesetzt fĂŒhlt. Sie wird öfters mit Teigis abgespeist als mir lieb ist. Zudem wird es mir auch langweilig, in der Endlosschlaufe zu kochen. Und gemeinsam kochen wĂŒrde ja ebenfalls Spass machen. Viele GrĂŒnde also, sich diesem kochen ernsthaft zu nĂ€hern. Fact ist, dass wir ausser am Wochenende kaum wirklich Zeit haben zu kochen. Nach Hause kommen bis Schlafenszeit 2h inkl. umziehen, vorlesen, ZĂ€hne putzen, pipapo. Und da meine Kleine nun wirklich noch ein paar Kilo vertragen könnte, reicht nur Brotzeit nicht, obwohl sie Mittags gut und gerne isst. So kann es auf jeden Fall nicht weiter gehen.

Was koche ich heute?

Danke, ja ich kenne das Buch «Unser MenĂŒ 1» von Nadja Zimmermann wie viele andere KochbĂŒcher, aber irgendwie geht es mit meinen KochkĂŒnsten trotzdem nicht vorwĂ€rts. Es ist der 5. Januar und vielleicht könnte es sein, dass ich mir etwas vorgenommen hab fĂŒr dieses Jahr. Und ihr dĂŒrft mir – wenn ihr wollt – gerne dabei helfen.

Koch-Inspiration gesucht!

Was zaubert ihr auf den Herd, wenn es schon wieder mal schnell (max. ca. 20′) gehen muss? Ich suche nach Ideen und Abwechslungen. Ihr braucht keine langen Rezepte posten oder schicken (dĂŒrft ihr natĂŒrlich gerne) sondern nur das Gericht und warum ihr das gerne macht. Gerne auch auslĂ€ndische MenĂŒs (MenĂŒÂ TĂ« BĂ«ftĂ«m MirĂ«!, Buon Appetito, Velbekomme, iidatakimas, Eet smakelijk, apetite bom,  selamat makan, Buen provecho, afiyet olsun, Charoschi Appetit, bon appetit….)

Zudem interessiert es mich von den Menschen die gerne kochen zu erfahren, was sie am kochen am meisten schĂ€tzen. Und von denen die Kinder haben, wie sie damit umgehen, dass tĂ€glich 1 – 2 Mahlzeiten auf dem Tisch stehen mĂŒssen. Ich finde das alleine schon ziemlich anstrengend.

Ich bin gespannt auf eure RĂŒckmeldungen und werde sicher wieder darĂŒber berichten wie es um meine Fortschritte steht.

Mein Jahr 2014 in Musik.

Musik kommt um zu bleiben. Musik begleitet mich. TĂ€glich. So hat jedes Jahr auch seinen eigenen Klang. Viele Lieder erinnern mich an eine Zeit, ein GefĂŒhl und manche Songs begleiten mich sehr lange.

Das Premium Abo bei Spotify ist mit Abstand das Beste was ich mir seit 2013 leiste. TĂ€glich höre ich mich durch meine Lieblingslisten im Bus, Zug zur Arbeit, zu meinen Liebsten und Zuhause auf meiner Sonos (die beste Anschaffung 2014 by the way). Egal ob alter, neuer, lauter, leiser, spannender, anstrengender Sound. Von Pop ĂŒber Jazz, HipHop, House, Lounge ĂŒber Indie oder R&B. Immer wieder entdecke ich neue Songs, stolpere ĂŒber Goodies oder suche nach Songs die ich im Radio oder TV höre und die in mir etwas bewegen. Manchmal ist es ein Text der passt, manchmal auch nur der Sound der ins Ohr geht.

Songs 2014 #happyme

Die Songs sind Teile meines Lebens und natĂŒrlich auch meines Jahres. Die Spotify-Liste ist sozusagen mein Jahr 2014 und wird mich noch lange daran erinnern, was fĂŒr schöne, aufregende, anstrengende, liebevolle, freundschaftliche, sonnige, fröhliche, traurige und aufwĂŒhlende Momente ich in diesem Jahr mit und um Menschen die ich liebe erlebt habe.

Supremacy von Muse ist eine Hommage ans 2013 in welchem die Band fĂŒr mich viel verĂ€nderte. Stay Alive mein Start ins 2014. Mit You&Me bin ich nach Berlin geflogen. Magic und R U mine im Herzen. Recess fĂŒr wĂŒtende Stunden. Waves, Easy, Feeling good und Breezblocks brachten mich ĂŒber den Sommer. One, Shouda, Everything is everything begleiteten mich oft in den Schlaf. It’s my Birthday am 16.10. der Top-Hit.Tenerife Sea weckte BedĂŒrfnisse. Iron Sky ging tief, genau so wie Fixit seit Jahren. Dies nur ein kleiner Auszug….

Der letze Song auf der Liste von Cat Stevens habe ich heute in einer Serie gehört und ich hoffe darauf, im 2015 noch etwas mehr nach diesen Zeilen zu leben und zu trÀumen.

 If you want to sing out, sing out – Cat Stevens

Well, if you want to sing out, sing out
And if you want to be free, be free
‚Cos there’s a million things to be
You know that there are

And if you want to live high, live high
And if you want to live low, live low
‚Cos there’s a million ways to go
You know that there are

You can do what you want
The opportunity’s on
And if you find a new way
You can do it today
You can make it all true
And you can make it undo
You see, ah ah ah
It’s easy, ah ah ah
You only need to know

Well, if you want to say yes, say yes
And if you want to say no, say no
‚Cos there’s a million ways to go
You know that there are

And if you want to be me, be me
And if you want to be you, be you
‚Cos there’s a million things to do
You know that there are

Happy New Year an euch alle!

Transparenzdingens: Ich wurde fĂŒr diesen Beitrag nicht gesponsert und ich verdiene bei Linkklicks aller Art nicht mit.

Social Media macht einsam? Ich sage: Nein!

Seit einiger Zeit geistert das Video «Look-up» durch das Netz. Das Video soll uns zeigen, wie arm uns Social Media macht. Wie wir Sklaven der Technologie werden bzw. sind, Freunde verlieren und eigentlich im Herzen alleine sind. Ich sage: Bullshit! Ich erlebe es nÀmlich ganz anders und ich bin sicher, ich kenne viele, denen geht es genau so.

Huch, Menschen!

Seit rund 3 Jahren nutze ich Social Media Plattformen. Ich bin auf Facebook, Twitter und Instagramm, Pinterest, G+, Xing und noch ein paar anderen Plattformen. Seit ca. 2 Jahren intensiver und nicht nur ausschliesslich in meinem Privatleben, sondern ebenfalls fĂŒr den geschĂ€ftlichen Austausch und im Beruf. Ich bin verfĂŒgbar, auffindbar, gebe «Privates» öffentlich. Zuerst – das gebe ich zu – war es mehr ein Zeitvertreib. Auf Facebook war ich mit Freunden verlinkt, die ich wirklich kannte und auf Twitter hab ich vor allem gelesen, nicht gepostet. Nach und nach beteiligte ich mich an Themen, hab auf Twitter mal mir unbekannten Personen geantwortet, Hilfe angeboten oder Fragen gestellt. Auf Facebook habe ich fĂŒr mich relevante Themen gepostet und auch mal einen tollen Beitrag geliked oder kommentiert. Und siehe da… es lebt! Da sind Menschen! Hinter jedem Profil steht (meistens) ein Mensch, aus Fleisch und Blut. Und dieser hat oft die gleichen BedĂŒrfnisse, WĂŒnsche, Fragen und Sorgen wie ich. Und so stellte ich schnell fest. Social Media verbindet die Menschen. Es teilt sie nicht.

So fĂŒhlt sich kein einsames Leben an, oder?

Ich weiss fast nicht wo anfangen, so viele gute Erfahrungen habe ich gemacht. Starten wir mit heute. An diesem sonnigen Sonntag traf ich mich mit meiner Tochter zu einem Spaziergang durch ZĂŒrich. Organisiert von einem Twitter-Freund (@slartbart) aufgrund einer Twitter-Konversation ĂŒber fehlende schöne Ecken in ZĂŒrich. #lovelyzurich Mit dabei waren Menschen (huch, schon wieder) die sich ĂŒber Twitter kennen, sich aber real teilweise noch nie getroffen haben. Wir hatten einen perfekten Tag und genossen den Austausch. Haben uns kennen gelernt, miteinander geplaudert, und wer weiss, auch neue Freundschaften geschlossen. Einfach so! Ich kenne jetzt eine TierĂ€rztin, die meiner Tochter gerne mal die Praxis zeigt. Sprach mit Michelle, die bald in SF lebt und sicher ein paar gute Tipps (und Zaubertricks) hat, wenn wir uns wieder sehen. Ein toller Morgen.

NEUE UND ALTE BEKANNTE AUS TWITTER ON SE ROAD

NEUE UND ALTE BEKANNTE AUS TWITTER ON SE ROAD

Den Nachmittag verbrachte ich mit einer weiteren Twitter-Bekanntschaft. Wir haben uns vorher zweimal getroffen und verabredeten uns (via Twitter notabene) in der Letten Badi. Meine Tochter spielte mit ihren Kindern und wir genossen die Sonne.

Mein Tagesabschluss auf dem Balkon mit einem Tweet:

Trotzdem ich alleine auf dem Balkon sitze wurde mein Tweet gelesen und mir wurde virtuell zugeprostet. So fĂŒhlt sich kein einsames Leben an, oder?

Meine Suche nach einer neuen Wohnung, die ich mit Erfolg verbloggt hatte. Ich erhielt zig Retweets, Likes und viel, viel persönlichen Zuspruch. Nicht nur von Menschen die ich schon kannte. Auch Fremde haben geholfen, Tipps gegeben, Links geschickt und mitgefĂŒhlt. Sogar Snail-Mail (aka Post) habe ich erhalten. Oder ich sitze im Kaffee und checke mich mit 4sqare ein. 15′ spĂ€ter sitzen (reale) Freunde am Tisch, plaudern, lachen und geniessen den Sonntag mit mir. So fĂŒhlt sich kein einsames Leben an, oder?

Bei der Arbeit werde ich in diversen Facebook-Gruppen unterstĂŒtzt. Bekomme Hilfe auf Fragen, Ideen fĂŒr Lösungen oder Zuspruch fĂŒr BeitrĂ€ge.  Ich finde GeschĂ€ftspartner auf Xing/LinkedIn, vernetze mich fĂŒr AuftrĂ€ge und erhalte sie auch. So fĂŒhlt sich kein einsames Leben an, oder?

Last but not least finde ich Freundschaft. Einfach so. Menschen die ich ĂŒber Social Media kennen gelernt habe, die mir heute wahre Freunde sind. Mit denen ich lachen, weinen, reisen, arbeiten und leben kann. Seelenverwandte, Freunde fĂŒrs Leben. Wertvoll und unbezahlbar. SO fĂŒhlt sich ein einsames Leben definitiv nicht an!

Nur ins Handy starren ist doof!

Ja, dem stimme ich 100%ig zu. Was bringt es mir,  mit Freunden Quizduell spielen, die alle am gleichen Tisch sitzen wie ich? Ja das geht, und es macht Spass! Und ja, das Leben besteht aus mehr als nur Twitter und Facebook. Auch ich bremse manchmal bewusst bei der Nutzung. Niemand befiehlt uns, wir sollen uns ausschliesslich auf Social Media rumtreiben, nur vor dem PC sitzen, nĂ€chtelang gamen. Das Leben findet tatsĂ€chlich draussen, in der Nachbarschaft oder im Dorf oder der Stadt statt. Aber immer mit Menschen. Wir sind das Zentrum. Wem es nicht behagt zu interagieren oder mit Menschen zu kommunizieren wird sich, egal ob mit oder ohne Social Media, einsam fĂŒhlen. So gesehen ist Social Media nur eine weitere Möglichkeit, sich vor der realen Welt zu verstecken aber niemals der Grund. Und höchstens schlechtes Benehmen ist der Grund, sich hinter seinem iPhone zu verstecken, anstatt sich mit dem GegenĂŒber in ein spannendes GesprĂ€ch zu vertiefen.

Zukunftsaussichten

Ich habe das GlĂŒck beide Welten zu kennen. On- wie Offline. Ich weiss noch wie es war, als noch kein Google jede Frage beantwortete, Facebook das Freundesbuch im Kindergarten und der Star-Trek Communicator das einzige tragbare Telefon. Vielleicht fĂ€llt es mir darum leichter, nicht die Gefahren sondern die Chancen zu sehen. FĂŒr mein Kind wĂŒnsche ich mir, dass ich ihr das «sowohl als auch» zeigen kann. Dass ich ihr beibringen kann, dass nicht die Maschine bestimmt wer und was sie ist, sondern sie selbst. Aber was weiss ich schon was in 10 Jahren alles möglich ist. Ich bleibe dran – auf Twitter.

Buntes Online-Leben

Hinter den 140 Zeichen im Tweet, hinter jeder Statusmeldung auf Facebook oder G+  steckt ein Mensch und das ist, was zĂ€hlt. Immer habe ich die Wahl zu lesen, mich zu beteiligen, zu geben oder eben nicht. «Wotsch en Brief, den schrieb en Brief.» Genau das gleiche zĂ€hlt fĂŒr die sog. Online-Community.  Im Zentrum steht, was du gibst und dann kommt es zig-fach zurĂŒck. Wer sich einbringt, beteiligt und vernetzt ist im Vorteil. Dass man Online und mit den richtigen Followern plötzlich auf 1’000+ Gleichgesinnte trifft ist zwar sicher wissenschaftlich verbrieft aber auch einfach nur wahnsinnig toll.

Seitdem ich mich online vernetze ist mein Leben bunter, fröhlicher, geselliger, spannender und so unendlich viel reicher geworden. Alles, aber bestimmt nicht einsamer!

Und ihr so?

Was ist eure Erfahrung? Welches euer spannendstes, berĂŒhrendstes, tollstes Erlebnis, das ihr aufgrund von Social Media gemacht habt? Teilt es!

Umziehen. Ankommen.

Es ist geschafft. Das Projekt umziehen ist durch. So sitze ich hier am Boden (Sofa kommt in ca. 4 Wochen) und freue mich auf die harte GĂ€stematraze (Bett kommt in ca. 6 Wochen). Immerhin meine SĂŒsse schlĂ€ft in ihrem Bett in einem voll eingerichteten Zimmer und der TV lĂ€uft (Danke @brack.ch).

Abenteuerstart 26. Januar 2014. RĂŒckblickend war es eine intensive und spannende und sehr kurze Zeit. Innert KĂŒrze habe ich eine Wohnung gefunden, IKEA, Interio und Micasa sowie einige Brockis aufgesucht,  dabei einige Möbel (ja und Kleinkram) besorgt, Hausrat- und Privathaftpflichtversicherung abgeschlossen, TV, WLAN Telefon besorgt, ZĂŒgelteam gefunden, Schachteln gepackt und von A nach B gefugt (oder fugen lassen) und alle viele Schachteln wieder ausgepackt.

Selfie ZĂŒgelteam

Das alles wĂ€re nicht möglich gewesen ohne die grosse Hilfe von vielen Freunden aber auch Fremden. Meine Nachricht vom 26. Januar 2014 wurde 69x getwittert, 105x geliked und mannigfaltig geteilt und kommentiert. Ich wurde auch gefragt, was mir das gebracht hat, meine Geschichte und die Wohnungssuche zu verbloggen. DIe Wohnung hab ich ja ganz klassisch ĂŒber Homegate (kennsch?) gefunden aber die Resonanz war wirklich grandios. Geholfen hat auch, dass mit einem Blog alle informiert waren. Alles war gesagt und ich musste mich nie erklĂ€ren. Das hat mir sehr geholfen. Ich bekam viel UnterstĂŒtzung, mental aber auch konkret. Noch einmal Danke an alle. Ihr seid die wirklichen Supermen & Superwoman!

Sandra superwoman

Sandra superwoman