Das weltweit erste 24h-Video von Pharell Williams. Happy!

Über eine Statusmeldung in Facebook bin ich soeben auf  24hoursofhappy.com gestossen.

Der Musiker Pharrell Williams hat gestern das erste 24h-Video publiziert. Der Song «Happy» (iTunes-Link) aus DespicableMe 2, ist definitiv ein Feel-Good-Song der dich sofort mitreisst. Der Song startet immer wieder von vorne und immer jemand oder eine Gruppe ist im Mittelpunkt. So treten unter anderem Magic Johnson, Steve Carell, Jimmy Kimmel und natürlich auch Pharell auf. Die anderen sind Tänzer, Bewegungskünstler und Menschen wie du und ich, die zu dem Song tanzen, mitsingen, lachen, klatschen. Der ganze Tag kann vor- und zurückgespult werden. Das Video kann also volle 24h angeschaut werden. Zudem animiert das Video dazu die besten Momente des Tages zu sharen. Das Video ist heute #day2 bei 492’734 Views!

492’734 schauen dein Video, hören deinen Song rund um den Globus. Schon allein das gibt Gänsehaut. Ich bin Fan.

Und jetzt alle. Anschauen und mitklatschen, mitsingen, happy sein! Die ersten vier Stunden hier.

Das ganze Video hier: 24hoursofhappy.com/

Was ist dein Bester 24hoursofhappy-Moment? Ich schaue jetzt seit 1h und bin es noch nicht müde.

 

Gefühle einer Neo-Mum. Aus Glück wird Angst wird Glück und zurück.

In meiner Umgebung wurden oder werden gerade einige ganz liebe Menschen zum ersten Mal Mama. Von einer Jungmutter erhielt ich den Input. «es ist wunderschön, aber auf das Schwierige hat mich niemand vorbereitet». @monah tweetete, sie sei ganz schön nervös so kurz vor der Geburt. Und ich kann beide Emotionen so gut nachfühlen.

Vor 4 ½ Jahren war es bei mir soweit. Da ich aufgrund Beckenlage einen geplanten Kaiserschnitt hatte, stand ich die Tage vor diesem Termin auch am leeren Bett und hatte keinen Plan, wie das wohl sein würde, wenn in ein paar Tagen das Bündeli Mensch darin liegen wird. Zurückblickend konnte ich darauf keine Emotion finden, die ich annähernd zu Rate ziehen konnte. Ich musste, wie wohl alle Neo-Mums, mich einfach darauf einlassen. Und ja, nichts bereitet einem darauf vor, was kommt.

Der Start ins neue Leben

Zuerst ist das Glück. Wow, da ist der Mensch, mein Kind. Hier liegt es im Bett, meinen Armen, ich kann es riechen, fühlen, drücken. Alles was ich vorher 9 Monate nur erahnen konnte. Haaach. Dieser Moment dauerte etwa 1h lang. Dann holte mich die Gefühls-Realität ein. Gezeichnet von der Sectio konnte ich nicht selber aufstehen und wenn ich es doch musste… mimimimimi. Ich konnte meine Kleine die ersten 3 Tage fast nicht selbst aus dem Bett heben. Dazu kamen Probleme beim Stillen und der berühmte Baby-Blues (ja, es gibt ihn wirklich und er ist überhaupt nicht lustig). Papa kam häufig zu Besuch, die Schwestern (danke Hirslanden Klinik) waren meist ganz lieb aber trotzdem gibt es diese „leeren“ Zeiten in denen ich in meine Armbeuge oder auf das Bettchen mit dem Baby starrte und nicht glauben konnte, dass ich von nun an eine lebenslange Beziehung habe und dieser Mensch zu  mir gehört. Zeitgleich mit der Liebe entstand eine Art Überforderung mit der Situation. Mache ich alles richtig? Was habe ich denn zu geben? Werde ich eine „gute“ Mutter sein? Was heisst das überhaupt….(ja, der Babyblues schwingt da auch mit).

Die Zeit im Spital, das schwierige Stillen, die Überforderung ja alles richtig zu machen hat mich viel an Energie gekostet. Als wir zu Hause ankamen mit dem Bündeli war das ein wunderschöner Moment aber er war auch genau so beängstigend. Zu warm, zu kalt, bequem? Klappt es hier mit dem Stillen, nimmt sie zu? Wann kommt die Hebamme??? Niemand und nichts kann einem auf das vorbereiten. Und falls es jemand probiert haben sollte, habe ich nicht zugehört.

Pure Hapiness in my arms

Lussmeitli (c) Sandra

Lussmeitli (c) Sandra

Dann sind da diese Momente, in denen die Sonne aufgeht. Das erste Mal einen Familienausflug, Bädele im Lavabo, kuscheln auf dem Sofa, Nähe spüren im Tragetuch, das erste Lachen, das Entdecken eines speziellen Muttermals. Und all diese Momente hören nie mehr auf, genau so wenig wie die andern. Ying/Yang. Keiner der Tage – auch nicht die schlechten – möchte ich missen.

Ihr Neo-Mums da draussen. Freut euch. Es ist berauschend aber auch extrem anstrengend, neu und überwältigend. Niemand macht alles richtig und irgendwie gibt es in der ganzen Arbeit gar kein richtig oder falsch. Nur ein was ich denke, fühle und spüre.

Spüre dein Glück.

Das folgende Video von Louie Schwartzberg fand ich über einen Facebook-Eintrag von Upworthy. Es wurde anlässlich einer TEDx Veranstaltung aufgenommen. Im Video zeigt er uns zuerst schöne Naturbilder die fesseln und begeistern. Ab Minute 3.45 kombiniert er diese Bilder mit Aussagen eines sehr jungen, weisen Mädchens und ab Minute 4:50 mit Gedanken von einem älteren Mann. Ein Video um in 10′ wieder bei sich zu landen und sich darauf zu besinnen, um was es im Leben geht.

Danach musste ich sofort diesen Beitrag schreiben, um noch mehr Menschen glücklich zu machen. Zuschauen und annehmen.

Gratitude by Louie Schwartzberg

«Begin by opening your eyes and be surprised, that you have eyes you can open.»

Maaami was mache mir hüt? 3 Internetseiten mit Tipps für Kids.

Die Digitalisierung macht auch vor der Freizeitplanung in der Familie nicht halt. Ich wohne in Zürich und das Angebot an Angeboten ist immens! Kunst schauen und machen, in das Tram-Museum, Flohmarkt im GZ, Opern für Kids, selber singen, Familienführungen, you name it. Ich bin jetzt nicht so der Planer und so erwischt mich meine Kleine am Samstag morgen mit Fragezeichen in den Augen, auf den Aufruf: «Maamiii, was mache mr hüt?» Dann schalten wir doch mal den Mac/iPad an und schauen was denn so läuft, heute und morgen (wenn wir schon dabei sind). Und mittlerweile muss ich mich nicht mehr durch 1’000 Seiten wühlen, sondern finde über die folgenden drei Seiten oft etwas, was ich gut mit meiner Kleinen machen kann und mir auch Spass macht. Kinder Kultur Kalender Zürich, kikuka.ch, wird durch die Stadt Zürich Kultur unterstützt und enthält tolle Angebote aus Museum, Theater, Literatur und Schauspiel aus der ganzen Stadt Zürich. Erstaunlich was da alles für die Kurzen (und auch schon etwas Längeren) angeboten wird. Inputs von kikuka gibt es auch auf Facebook. Kreiskids.ch ist eine private Initiative von einem Vater, der es wohl ebenfalls leid war, sich durch 1’000 Angebote zu wühlen. Nur mit dem Vorteil, dass er eine eigene Webagentur besitzt und programmieren kann (danke Pierre). Das Angebot ist noch relativ neu und viele Zürcher GZ tragen ihre Angebote ein. Spannend an kreiskids.ch ist, dass die Angebote nach Alter, Kategorie sowie nach Stadtkreis gesucht werden können. Lola Brause bietet Informationen zu Veranstaltungen, Kinder-Partys, Kinder-Workshops und vieles mehr. Züri-lastig aber auch gerne mal auch aus der ganzen restlichen (unheimlich spannenden) Schweiz. Lola Brause ist auch eine private Seite von Mums, die es  müde waren…. wie gesagt. Sie unterstützen zudem andere Mompreneurs, was sie mir zusätzlich sympathisch machen. High-Five für die, die nicht nur ins Fäustchen fluchen, sondern was für andere auf die Beine stellen. Danke. Lola Brause gibt es übrigens auch auf Facebook. Ab und an schaue ich beim Züri-Tipp rein. Unter Dies&Das finden sich auch interessante Tipps was ich mit der Familie unternehmen kann. Und wenn alle Stricke reissen, landen wir in der City nach dem Besuch des FCW auf dem Lindenhof mit einem Glacé oder bei einer warmen Schoggi in einem herzigen Café, straucheln durch den Zooh!, planschen im Wasser, laufen Schlittschuh, besuchen den Max-Spielplatz oder basteln zu Hause. Irgendwas geht ja bekanntlich immer. Wo vertreibt ihr euch die „Langeweile“? Habe ich eine App, Seite oder ein Angebot vergessen?